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Politisches Programm

Es sind 100 Jahre seit der Großen Vereinigung vergangen, 29 Jahre seit der Rumänischen Revolution und 12 Jahre seit dem Eintritt Rumäniens in der Europäischen Union. Die Vergangenheit zwingt uns zum Erlernen der Lektionen und zur Bestimmung der Richtung, in der wir uns bewegen.

Wir sehen täglich, wie das Interesse für Kleinigkeiten ein gewöhnliches Schicksal erzeugt, und als unabhängiger Kandidat für die Wahl zum Europäischen Parlament schlage ich vor, uns auf das wesentliche Interesse zu konzentrieren, Rumänien aus der Anonymität herauszutreten.

Wir alle wünschen uns, Rumänien die Würde auf die internationale Bühne und insbesondere in der Europäischen Union zurückzugeben.

Wir alle wünschen uns einen größeren Staat, der aus wirtschaftlicher Sicht kräftiger ist.

Wir alle wünschen uns, die Wiederherstellung der Korrektheit in Bezug auf die Rumänen, unabhängig davon, ob sie in Bukarest, in Kovasna, in Kischinau, Timoc oder Czernowitz, in Rom oder Madrid sich befinden.

Wir alle wünschen uns, jenseits von bürokratischen Mechanismen, festere und gegenseitig vorteilhafte Verhältnisse mit den auswärtigen Partnern.

Wir wünschen uns ein GROßES Rumänien in Europa.

 

MEIN ZIEL: GROßRUMÄNIEN IN EUROPA

Vorgenommene Schritte:

  • 1. DIE WIEDERVEREINIGUNG DER REPUBLIK MOLDAU MIT RUMÄNIEN: BESSER ZUSAMMEN

    Der Einsatz auf nationaler und europäischer Ebene für die friedliche, frei zugestimmte Wiedervereinigung in Übereinstimmung mit der Geschichte unseres Volkes, mit den Prinzipien der natürlichen Rechte und mit den aktuellen gesetzlichen internationalen Rechten, um zusammen für die gemeinsame Verwirklichung und Zufriedenheit neben allen anderen europäischen Völkern zu arbeiten;

    Die Geschichte zwingt uns
    Das wesentliche Element der Entwicklung des rumänischen Raumes nach 1989, viel wichtiger als der wirtschaftliche Fortschritt oder als die Integration in den zentralen internationalen Kooperations- und Handelsstrukturen, stellt unser Mentalitätswandel dar. Wenn man aus der Perspektive des heutigen politischen Kontextes von Bukarest und Kischinau beurteilt, sind viele von uns der Meinung, dass wir vielleicht gerade hier gescheitert haben, dass das politische System vor ‘90 in neuen Formen, aber in demselben Hintergrund fortbesteht, das hat als Grundlage eben diese Unfähigkeit der Mehrheit, ihre Mentalität zu ändern. Oder besser gesagt, dass sie diesen Schritt macht, der für jede moderne Zivilisation in Entwicklung und für ihr Überleben entscheidend ist, der Schritt von Anspruch zu Verantwortung, von Privileg zu Pflicht, von Unterordnung zu Leadership.

    Die Revolution von ’89, wir haben diesen Schritt tausendmal schon gemacht. Wir haben ihn in der Universitätsmarkt gemacht, wir haben ihn über der Blumenbrücke bei Pruth gemacht, wir machen ihn täglich in Timoc, Czernowitz, Kischinau und überall auf der Welt, wo Rumänen sind.

    Nicht mehr als 30 Jahre nach dem Ende der kommunistischen Ära haben wir fast 2 Millionen Unternehmer, wir sind weltweit in den Top 10 in Bezug auf der Anzahl von IT-Spezialisten und wir haben den Europäern in einer hektischen politischen Zeit an etwas, das alle zu vergessen schienen, erinnert, nämlich was Bürgergeist bedeutet und wie man eine Demokratie und einen Rechtsstaat verteidigt.

    Mehr als das, wir haben es geschafft, vorläufig zaghaft, dieses geerbte politische System einzudringen. Die Rumänen haben bewiesen, dass sie die politische Initiative ergriffen haben. Der Erfolg der neuen Menschen oder der neuen politischen Formationen, die auf den rumänischen politischen Bühnen aus Bukarest und Kischinau aufeinanderfolgten, war nicht immer der erwünschte oder der erwartete Erfolg. Aber die Lösung besteht gerade darin, Hoffnung zu haben, Gewissenhaftigkeit und Selbstbewusstsein.

    Die Vereinigungsbewegung existiert eben auf diesem unterschütterlichen Glaube in dem rumänischen Potential basierend – menschlich, ökonomisch, kulturell, international. Wir sind mehr als eine Gemeinschaft, die nach wirtschaftlichem Wohlstand und sozialem Zusammenhalt strebt, wir sind eine aufblühende Zivilisation.
    Aus diesem Grund haben wir nicht den Luxus, nur in der Gegenwart zu leben, wir bleiben denjenigen, die dabei sind oder dabei sein werden, immer schuldig und immer verantwortlich.

    #EURoadtoSibiu muss durch Kischinau vorbeigehen
    Die Zugehörigkeit zur Europäischen Union repräsentiert ein zentraler Bestandteil der Außenpolitik Rumäniens. Die aktuelle politische Lage Europas stellt für unser Land eine außerordentliche Gelegenheit dar, die wirtschaftliche Führungsrolle zu übernehmen, Meinungsführer und Hauptpartner im europäischen Projekt aus Zentral- und Osteuropa zu werden. Unsere Zukunft ist eng mit der Zukunft Europas verbunden.

    Ausgerechnet deshalb ist es sehr wichtig, dass Rumänien aktiv in der Umgestaltung des europäischen Projektes, welches mit dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union und mit dem Gipfeltreffen von Sibiu Mai 2019 offiziell beginnt, teilnimmt.

    In dem Kontext des Militäreinsatzes von Russland in der Halbinsel Krim und der Verbreitung der russischen Propaganda in der östlichen Nachbarschaft und sogar in den EU-Staaten, diese Umgestaltung muss eine große Priorität der Östlichen Partnerschaft und insbesondere der Republik Moldau, als ein Gebiet, mit hohem Risiko der Beeinträchtigung der regionalen Sicherheit, zuweisen. Durch die Annahme der europäischen Integration der Republik Moldau und der Wiedervereinigung als zwei konvergierende Wege, kann sich Rumänien unter den zukünftigen Leitern des europäischen Erweiterungsprozesses nach Osten, aber auch der Kooperation im Bereich der Verteidigung platzieren.

    Mehr als das, nur durch die Konsolidierung einer Führungsposition in der Europäischen Union kann Rumänien ihre nationalen Souveranitäts- und engen Zusammenarbeitsprinzipien zwischen den Staaten aktiv fördern; diese Prinzipien müssen unsere Zugehörigkeit zur Europäischen Union definieren.

  • 2. DER AUSTRITT AUS DEM LABYRINTH DES POST-KOMMUNISTISCHEN SYSTEMS – EIN ILLEGITIMES, INTRANSPARENTES, ZUTIEFST ANTINATIONALES SYSTEM

    Unabhängig von den politischen Überzeugungen, gibt es in dem öffentlichem Raum einen zumindest seltsamen Konsens in dem Ansatz der Themen von großem Interesse. Ein kleiner Teil der bevorrechtigten Mitglieder des Systems halten das Entscheidungsprozess für die große Mehrheit des Volkes auf Distanz und die Ergebnisse sind sichtbar. Die einzige Sorge: die Aufrechterhaltung der Privilegien und des aktuellen Standes der Dinge.

    Unsere Geschichte dient als Basis dafür, uns komplett von der kommunistischen Vergangenheit loszulösen und die staatlichen Institutionen tiefgründig zu reformieren. Rechtsstaatlichkeit, Transparenz, öffentliche Beratungen und Meinungsvielfalt sind die Grundlagen eines wirklich demokratischen Systems, gegen denen unsere politische Klasse immer weiter verstoßt, solange wir nicht über die notwendigen Kräfte verfügen, um sie zu bekämpfen. Unsere aktive Präsenz in den europäischen Institutionen ist eine solche Kraft.

    Die Zerstörung des Sowjetblocks führte nicht zur Wiederherstellung unserer historischen Ordnung und Werte. Obwohl es formelle Verurteilungen gab, führen die Nachfolger des kommunistischen und des neo-kommunistischen Blocks weiterhin undurchsichtig und ohne Achtung der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit. Die wirtschaftlichen, administrativen, medialen und politischen Kräfte befinden sich in den Händen eines privilegierten Kreises, der für Menschen und Gruppen mit zutiefst moralischen Grundsätzen und Gründen geschlossen ist.

    Das Mafiasystem ist dasselbe in Bukarest und in Kischinau, ohne Lösungen für eine von Hoffnungslosigkeit belastete Gesellschaft, eine Gesellschaft, deren Mitglieder sich hassen sollen. Obwohl es anscheinend ein Mehrparteiensystem ist, besteht zwischen den verschiedenen Fraktionen des Systems zu den wichtigsten Themen ein seltsamer Konsens.

    Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass kein Länderprojekt, keine politischen Reformen, keine Gehaltserhöhungen, keine Auslandsinvestitionen ausreichen, um die Zukunft eines Staates zu sichern, in dem das Gesetz nicht vorherrscht. Um die Ziele der unionistischen Bewegung zu erreichen, müssen daher natürlich der Kampf gegen den nationalen Raubüberfall, der Kampf um die Unabhängigkeit des Justizsystems und die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz erfolgen.

    Vom Misserfolg der Aufnahme europäischer Fonds bis zur dramatischen Situation in Roşia Montană, das derzeitige System, korrupt und inkompetent, weder daran interessiert noch in der Lage ist, alles effizient zu managen, was rumänisches Kapital bedeutet – wirtschaftliches, soziales, kulturelles und natürliches.

    Es ist an der Zeit, zur Normalität zurückzukehren: Öffentliche Konsultationen, Entpolitisierung der öffentlichen Verwaltung, Konsolidierung, basierend auf unserer Geschichte und der Temeswar-Proklamation, ein modernes politisches System, das in der Lage ist, wirtschaftliche und politische Entwicklung und Stabilität auf beiden Seiten von Pruth zu gewährleisten, Ermutigung der Bürgerinitiative, des politischen Unternehmertums, Aufbau von Rechtsstaatlichkeit, von freier Marktwirtschaft und Übernahme einer Führungsposition innerhalb der euro-atlantischen Familie.

  • 3. DIE RUMÄNEN SIND NICHT FREMD IN IHREM EIGENEN LAND

    Wir sind uns mehr denn je bewusst, dass das große Problem des heutigen Rumäniens der Mangel an Einheit ist. Die Aufgabe des rumänischen Volkes durch die politische Klasse kann mit bloßem Auge in dem Zentrum des Landes gesehen werden. Die Rumänen aus den Kreisen Harghita, Covasna und Mureş befinden sich in einer kulturellen und Identitätsnot, und die Darstellung ihrer tatsächlichen Situation in den europäischen Institutionen ist eine Notwendigkeit.

    Die aktuelle politische Klasse hat ihre Legitimität in den letzten 30 Jahren verschwendet und damit einen großen Teil der Kohärenz der rumänischen Gesellschaft zerstreut. Das muss wiedervereinigt werden. Deshalb glauben wir fest an die Wiederherstellung der Verwaltung nach dem Prinzip der nationalen Zuständigkeit und Würde.

    Heute sind die Rumänen aus den Kreisen Harghita, Covasna und Mureş gezwungen, ihre eigenen elementaren Identitätsrechte als Opfer einer lokaler Autonomie zu verteidigen, oftmals gekennzeichnet durch eine öffentliche Politik, die einen territorialen Separatismus nach ethnischen Kriterien und nach ethnischer Segregation verfolgt, nicht wenige Male mit anti-rumänischem fremdenfeindlichem Inhalt. Wir sind überzeugt, dass die ungarische Gemeinde jenseits von dem Geschwätz, das den Stolz derer, die sich betrügen lassen, befriedigen kann, viel mit den Rumänen hinsichtlich der Armut und der Probleme von morgen zu teilen hat.

    Der Verstoß gegen Rechte der Rumänen in den Kreisen Harghita, Covasna und Mureş stellt einen Verstoß gegen die nationalen Interessen des rumänischen Volkes dar. Es ist im Europäischen Parlament und durch europäische Mechanismen notwendig, die tatsächliche Situation hinsichtlich der Einhaltung der europäischen und internationalen Bestimmungen im Bereich der lokalen Autonomie und der Rechte von Angehörigen ethnischer Minderheiten in Rumänien fair darzustellen. Das Europäische Parlament kann auch genauer überwacht werden, um die Einhaltung des Vertrags über Verständigung, Zusammenarbeit und gute Nachbarschaft zwischen Rumänien und Ungarn zu gewährleisten.

  • 4. DER SCHUTZ DER RECHTE DER RUMÄNEN ÜBERALL IN DER WELT UND DIE BEWERTUNG IHRES STRATEGISCHEN POTENTIALS

    – DAS ANHALTEN DES ETHNOZIDES GEGEN DEN HISTORISCHEN RUMÄNISCHEN GEMEINSCHAFTEN
    – DIE RUMÄNEN IN DER EUROPÄISCHEN UNION: EUROPÄISCHE BÜRGER MIT UNEINGESCHRÄNKTEN RECHTEN, KEINE EINWANDERER

    Förderung und Gewährleistung der Rechte und Freiheiten von mehr als 10 Millionen Rumänen im Ausland im Geiste der Gegenseitigkeit und als enge Zusammenarbeit zwischen den EU-Mitgliedstaaten und ihren Partnern auf europäischer Ebene.

    Obwohl Rumäniens Politik zum Schutz der Rechte von Minderheiten in seinem Hoheitsgebiet als eine der fortschrittlichsten in Europa gilt, ist die unumgänglich notwendige Reziprozität der Behandlung rumänischer Gemeinschaften im Ausland in Ländern wie Serbien, die Ukraine, Bulgarien, Republik Moldau, Albanien, Griechenland, Kroatien und Ungarn ständig verschlechtert.

    Darüber hinaus sieht sich die neue rumänische Diaspora in der Europäischen Union sogar jetzt, zehn Jahre nach der Integration, institutioneller oder individueller Diskriminierung ausgesetzt, nicht nur im neuen Wohnsitzstaat, sondern auch hinsichtlich der Rechte und der Unterstützung, die von dem rumänischen Staat garantiert werden.

    Derzeit haben wir keine kohärente Strategie für die über 10 Millionen im Ausland lebenden Rumänen, die mit schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen konfrontiert sind, die auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene garantiert werden: von der großen Anzahl rumänischer Bürger, die bei den Wahlen von 2014 nicht an dem kürzlich von Außenminister Sebastian Kurz gemachten Vorschlag teilgenommen haben, die Zulagen für Kinder von Rumänen in Österreich auf die Angriffe des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SBU) auf das rumänische Kulturzentrum „Eudoxiu Hurmuzachi” in Czernowitz zu reduzieren, das das Recht der Rumänen im serbischen Timoc auf ihrer eigenen Sprache, Kultur und Religion verbietet, nicht als nationale Minderheit die 160.000 Rumänen in Bulgarien und die 1.000.000 Aromunen in Griechenland anzuerkennen und bis zu den Angriffen der Gewerkschaftsbewegung durch das Kischinau-Regime.

    DAS ANHALTEN DES ETHNOZIDES GEGEN DEN HISTORISCHEN RUMÄNISCHEN GEMEINSCHAFTEN
    Rumänien liegt auch außerhalb seiner Verwaltungsgrenzen. Unabhängig davon, ob es sich um historische Gemeinschaften in der Ukraine, Serbien, Bulgarien, Ungarn oder andere Länder der Balkanhalbinsel handelt (Albanien, Mazedonien, Griechenland beispielsweise), in anderen Regionen des ehemaligen Sowjetrusslands oder Mitteleuropa, ist die Stimme der Rumänen in diesen Staaten nicht in europäischen Entscheidungsgremien gehört. Nur weil viele Rumänen in den Nachbarländern keine rumänische Staatsbürgerschaft besitzen, um auf Wahlgleichungen zu setzen, gehen sie nicht in die politische Kalkulation ein und ihr Vertrauen in Rumänien nimmt von Tag zu Tag ab. Die rumänischen Gemeinden in der Nähe von Rumänien und dem Balkan stellen ein sehr wichtiges strategisches Potenzial für Rumänien dar, als Brücke zur Staatsbürgerschaft / zum Wohnsitz, und das Human-, Wirtschafts-, Kultur- und Imagekapital, das diese rumänischen Gemeinden maximal ausschöpfen müssen.

    Etwa 6 Millionen Rumänen aus den erwähnten rumänischen Gemeinden genießen nicht den Status einer nationalen Minderheit in den Staaten, deren treue Bürger sie sind, und implizit die damit verbundenen Rechte. In den meisten Gemeinden werden Muttersprachenschulen abgebaut, sie ziehen keinen Nutzen von Massenmedien, Gottesdiensten in ihrer Muttersprache oder Vertretung in öffentlichen Verwaltungen. Nicht lange danach werden diese Gemeinschaften auf der Ebene der Geschichte ohne richtiges Handeln ganz verschwinden.

    Deshalb ist es mein Ziel, einen direkten Beitrag zu leisten, und sicherzustellen, dass die europäischen und internationalen Standards der Wohnsitzstaaten dieser Gemeinschaften respektiert werden, und zwar die Gewährleistung, die Einhaltung und die Sicherung der Menschenrechte und der Angehörigen linguistischer, nationaler oder ethnischer Minderheiten, sowie ihre Umsetzung in der Praxis.

    Ich werde mich für die notwendigen Mittel einsetzen, um die nationale Identität auf der Grundlage des Reziprozitätskriteriums zu wahren, die Einhaltung und Umsetzung der nationalen und internationalen Rechtsvorschriften zur Lage der nationalen Minderheiten in den Nachbarstaaten zu überwachen und die Bestandsaufnahme von Situationen in Staaten, in denen die Rechte der rumänischen historischen Gemeinschaften verletzt werden, die Informiereung des Europäischen Parlaments zu diesen Situationen und die Förderung auf europäischer Ebene von Mechanismen und Instrumenten zur Bewältigung dieser Situationen, sowie zur Überwachung des Dialogs zwischen den Gemeinden und den Behörden aus Bukarest.

    DIE RUMÄNEN IN DER EUROPÄISCHEN UNION: EUROPÄISCHE BÜRGER MIT UNEINGESCHRÄNKTEN RECHTEN, KEINE EINWANDERER
    Nach der Wiedereröffnung der Grenzen im Jahre 1990 und dann, nachdem die Rumänen das Recht erworben haben, ohne Visum in die Europäische Union zu reisen, haben wir gesehen, wie Millionen von Bürgern aus dem Land auswanderten. Wir sind nach Syrien die zweite Nation der Welt geworden mit den meisten Bürgern, die ihr Herkunftsland in den letzten Jahrzehnten verlassen haben. Die Gründe, warum Millionen von Rumänen in den Westen ausgewandert sind, hängen mit Heimproblemen zusammen: Anti-nationaler Raub, Armut, Verlust des Lebensstandards, moralische Erniedrigung der Gesellschaft, Ungerechtigkeit und soziale Ungleichheit, Förderung der Inkompetenz durch Politisierung aller Institutionen und viele andere haben die Rumänen in die Fremde getrieben.

    Trotzdem aufgrund dieses Phänomens hat Rumänien in den letzten zehn Jahren mehr als 50 Milliarden Euro bekommen, Geld, das von Rumänen, die im Ausland arbeiten, nach Hause geschickt wurde, eine Zahl, die die Auslandsinvestitionen im gleichen Zeitraum übertrifft. Auch aufgrund dieses Phänomens hatten die Rumänen die Möglichkeit, der Welt über uns mitzuteilen, manchmal direkt, aber meist wahrscheinlich indirekt, durch Stoizismus und aufgrund ihrer Gewissenhaftigkeit – in Fabriken, Universitäten, Krankenhäusern oder Unternehmen, während sie sich um ältere Menschen kümmerten, beim Saubermachen oder während sie Erdbeeren pflückten. Die meisten derer, die abreisten, gingen zur Arbeit und trugen durch ihren Ernst und ihre Würde dazu bei, ein anderes Image für Rumänien im Ausland zu schaffen, ein besseres, realeres und wärmeres.
    Das Recht der Rumänen, in der Europäischen Union zu reisen, zu studieren und zu arbeiten, ist ein heiliges Recht, und der direkte Kontakt mit den Bürgern anderer EU-Mitgliedstaaten ist für das Image Rumäniens zum größten Teil von großem Nutzen. Die Auswanderung muss jedoch zu einem temporären Phänomen werden, nicht endgültig, zu einer Wahl, nicht zu einer Notwendigkeit.

    Unsere erste Pflicht gegenüber den rumänischen Gemeinden in der Europäischen Union besteht darin, ihre Rechte und Freiheiten als europäische Bürger zu schützen und ihre Bemühungen um den Erhalt ihrer kulturellen und sprachlichen Identität zu unterstützen.

    Gleichzeitig muss ein Hauptinteresse Rumäniens auf europäischer Ebene die Auswertung und der Schutz der außergewöhnlichen Ressource der rumänischen Diaspora sein, die Rumänien und der Republik Moldau gemeinsam sind, indem sie in ein größeres, stärkeres und attraktiveres Land, aus wirtschaftlicher, sozialer und politischer Sicht, zurückgeführt wird, ein Land, das soziale Stabilität und politische Vision genießt.

    Ausgehend von diesen angenommenen Schritten, werden wir während der Kampagne ihre sich ergänzenden Themen ansprechen und entwickeln, Themen, die von besonderem Interesse sind und die bewusst vom System der gegenwärtigen Privilegierten vermieden werden.

VISION:

Warum sollten wir heute über die Vereinigung reden, wenn wir auf beiden Seiten des Pruths nicht genügend Krankenhäusern oder Schulen haben; wenn in Kischinau und Bukarest das Unrecht, der Nepotismus und die anti-nationale Plünderung regieren?
Warum sollte man über die Union sprechen, wenn in Rumänien über 40% der Kinder von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht sind und die Republik Moldau 2018 nach wie vor der ärmste Staat Europas ist?
Warum sollten wir uns für das Schicksal der rumänischen Gemeinschaft in der Ukraine oder in Serbien interessieren, wenn Rumänen in ihrem eigenen Land noch diskriminiert werden?
Die Einigung ist nicht gegen den Kampf gegen die Korruption und gegen die wirtschaftliche und politische Stabilität. Im Gegenteil. Die nationale Vervollständigung kommt, um den Kampf der Rumänen auf beiden Seiten des Pruths einzusetzen, um für ein besseres Leben auf dem historischen Kurs unserer Zivilisation zu kämpfen, von dem wir aufgrund der ausländischen Besetzungen und einiger inländischer Besetzungen abgeschweift haben.
Die Vereinigung der beiden Staaten ist nicht nur ein natürlicher Akt der historischen Wiedergutmachung, sondern auch ein Akt der wirtschaftlichen Gerechtigkeit. Die Vereinigung der beiden Volkswirtschaften wird massive Investitionen beschleunigen und dazu führen, sobald sich das Land wiedervereinigt hat, dass das neue Rumänien zu einer Wirtschaft in den Top 40 Ländern der Welt wird. Ein wiedervereinigtes Rumänien würde in Bezug auf Arbeitskräfte, Investitionen, Textil- und Lebensmittelindustrie, landwirtschaftliche Fläche und touristisches Potenzial Fortschritte erzielen. Vereinigung bedeutet Wohlstand für die Bürger beider Länder. Eine größere Wirtschaft bedeutet eine stetige Steigerung der besseren Lebensmöglichkeiten für die Menschen auf beiden Seiten des Pruths.
Die unionistische Bewegung bedeutet viel mehr als die territoriale Wiedervereinigung Rumäniens und der Republik Moldau. Der Unionismus muss die ideologische, philosophische und historische Mentalität und Herangehensweise des nächsten Jahrhunderts des modernen Rumäniens sein.
Ein gemeinsames Element der Regierungen war bisher das Streben nach Wahlerfolg durch eine Spaltungspolitik. Wir sind dazu gekommen, in einer von Hass gequällten und weitgehend hoffnungslosen Gesellschaft zu leben. Wir sind Zeugen von Trennungsprozessen nicht nur auf nationaler und europäischer Ebene. Die Lösung: Die Vereinigung.
Nur gemeinsam können wir ein besseres Land für die, die folgen, aufbauen. Der Unionismus beginnt mit der Toleranz und dem Respekt, die wir uns unabhängig von politischen oder religiösen Ansichten geben, und setzt mit der engeren Zusammenarbeit auf regionaler Ebene fort. Personen aus Moldau, Siebenbürgen, Oltenia, Muntenien, Banat… Wir sind alle Rumänen und Europäer. Die friedliche und demokratische Wiedervereinigung des Landes kann nur in den Parametern dieser nationalen Einheit gelingen.
Von den historischen Gemeinden, der rumänischsprachigen Diaspora und bis auf den nationalen Minderheiten, die auf dem Territorium Rumäniens und der Republik Moldau leben, lassen wir niemanden zurück. Jeder Rumäne, jeder Bürger Rumäniens und der Republik Moldau zählt. Wir erheben uns zusammen und gemeinsam erheben wir das Land!
Die Rumänen, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten in der Europäischen Union niedergelassen haben, sind keine Einwanderer. Sie sind Bürger der Europäischen Union und handeln aufgrund der Rechte, die dieser Status mit sich bringt.
Rumänen, die in historischen Gemeinschaften leben, sind nicht weniger rumänisch als die Rumänen innerhalb der Grenzen. Es sind Rumänen, die die Verpflichtungen der Staatsbürgerschaft der Länder übernehmen, in denen sie heute leben, und die ihre Rechte einfordern, insbesondere das Recht auf ihre eigene Sprache, Kultur, Religion und Geschichte.
Es gibt keine Diaspora und das Land, keine Hauptstadt und die Provinz einerseits des Pruths und andererseits des Pruths.
Es gibt nur eine große rumänische Gemeinschaft, die mehr und besser nur gemeinsam realisieren kann.
Es darf kein West- und Osteuropa existieren, die Gründungsmitglieder der Europäischen Union und die neu Integrierten. Es muss eine einzige Union geben, die nur auf der Grundlage politischer Einheit, Gleichbehandlung und korrekter Behandlung überleben und sich weiterentwickeln kann, wenn sie historische Wahrheiten voraussetzt.
Darum geht es in der unionistischen Bewegung, darum geht es in meiner Kandidatur für das Europäische Parlament: ein Großrumänien in jeder Hinsicht in einem vereinten Europa.

VALORI ȘI PRINCIPII ASUMATE:

  • Die Annahme der Wiedervereinigung mit der Republik Moldau als Länderprojekt und Priorität in der nationalen und europäischen Sicherheitsstrategie, die regionale Entwicklung und die Stärkung der NATO-Ostflanke.
  • Die Führungsposition innerhalb der euro-atlantischen Familie einnehmen
  • Persönliche, religiöse, wirtschaftliche, politische Freiheit
  • Der Schutz des kulturellen Erbes, einschließlich des christlichen Erbes
  • Transparenz und Verantwortlichkeit
  • Gleichheit vor dem Gesetz
  • Chancengleichheit
  • Rechtsstaatlichkeit, unabhängige und funktionale Justiz
  • Verteidigung der Religionsfreiheit und des christlichen Erbes
  • Eine vereinfachte, depolitisierte, effiziente und kompetenzorientierte Einrichtung
  • Freier und gleichberechtigter Zugang zur Wahl für alle rumänischen Bürger, egal wo sie sich befinden
  • Effiziente Regierung auf nationaler und europäischer Ebene, basierend auf einer engen Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen Bereich, dem privaten und den bürgerlichen Initiativen
  • Freie Marktwirtschaft
  • Respekt für das Eigentum, das unantastbar ist
  • Freie Presse, nicht gezwungen
  • Aktive Bürgerschaft
  • Der Schutz, die Förderung und die nachhaltige Erforschung nationaler Ressourcen von Naturerbe bis auf Humanressourcen